Im Rahmen einer spannenden Einheit zum Thema „nachhaltige Architektur“ haben die Schüler der 6. Klassen der Robert-Bosch-Schule ihre kreativen Fähigkeiten unter Beweis gestellt und beeindruckende Modelle aus recycelbaren Materialien gestaltet. Die Schüler_innen arbeiteten nach und nach an drei verschiedenen Projekten: einer Fabrik aus Eierkartons wurde zu einem Treffpunkt für das neue Homburger Stadtviertel „Coeur“, einem Traumzimmer entstand im Tetra-Pack und aus Streichholzschachteln wurde ein Freizeitpark errichtet.
Die Idee hinter der Einheit war es, den Schüler_innen das Konzept der nachhaltigen Architektur näher zu bringen und ihnen zu zeigen, wie alltägliche Materialien in kreative Bauwerke umgewandelt werden können. Unter der Anleitung ihrer Kunstlehrer_innen erforschten die Schüler_innen, wie sie mit einfachen Mitteln umweltfreundliche und innovative Designs entwickeln können.
In der ersten Einheit sollten die Schüler_innen aus einer Eierkarton-Fabrik einen Treffpunkt für alt und jung für das neue in Homburg geplante Stadtviertel „Coeur“ entstehen lassen. Die Städteplanung Homburgs miteinzubeziehen schuf für die Kinder einen Alltagsbezug und einen Anreiz selbst tätig zu werden . Mit viel Geschick und Fantasie verwandelten sie die Kartons in beeindruckende Gemeinschaftsgebäude, die mit Gemeinschaftsplätzen, Sitzecken und Restaurants ausgestattet waren. „Es hat Spaß gemacht, die Eierkartons zu bemalen und zu gestalten. Ich hätte nie gedacht, dass wir so etwas aus ihnen machen können!“, sagte ein begeisterter Schüler der 6b.
Im zweiten Teil der Einheit kreierten die Schüler_innen ihr persönliches Traumzimmer aus Tetra-Packs. Diese wurden nicht nur als Wände, sondern auch als Möbelstücke und Dekorationen verwendet. Die Schüler_innen zeigten viel Kreativität, denn im Traumzimmer ist alles möglich! „Mein Traumzimmer hat ein Bett, einen Schreibtisch und sogar ein kleines Fenster!“, erklärte eine Schülerin der 6c stolz.
Den Abschluss der Einheit bildetet der Bau eines Freizeitparks aus Streichholzschachteln. Die Schüler_innen entwarfen Achterbahnen, Karussells und andere Attraktionen und verbanden die Schachteln mit kreativen Ideen. „Es war toll, einen ganzen Freizeitpark zu bauen und sich vorzustellen, wie die Leute dort Spaß haben würden“, sagte ein Schüler der 6c, während er seine Konstruktion präsentierte. In manchen Bauwerken konnten sich die Attraktionen richtig bewegen und mit Hilfe von Klebeband wurde in 4 Schulstunden aus dem vorherigen Entwurf ein Freizeitpark zum Anfassen.
Die Einheit „Nachhaltige Architektur“ förderte nicht nur die Kreativität der Schüler_innen, sondern auch ihr Bewusstsein für Umweltschutz und Recycling. Die Kunstlehrerin Anne Deutsch und ihre Lehramtsanwärter Manuel Lotz und Julia Fritzges waren begeistert von den Ergebnissen und dem Engagement der Schüler_innen. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie die Kinder mit einfachen Materialien so viel erreichen können. Sie haben wirklich großartige Ideen entwickelt“, so Herr Lotz.
Die Modelle werden auf der Homepage der Schule „ausgestellt, um die kreativen Arbeiten der Schüler_innen zu würdigen und das Bewusstsein für nachhaltige Architektur zu fördern. Die Schüler_innen freuen sich darauf, ihre Werke mit anderen zu teilen und zu zeigen, wie man aus recycelten Materialien etwas Einzigartiges schaffen kann.
Diese kreative Einheit hat nicht nur die künstlerischen Fähigkeiten der Schüler_innen gestärkt, sondern auch ihre Vorstellungskraft angeregt und sie dazu ermutigt, nachhaltig zu denken. Die Robert-Bosch-Schule setzt damit ein starkes Zeichen für die Verknüpfung von kreativer Bildung und Umweltbewusstsein.


