Den krönenden Abschluss zur Projektwoche mit dem Thema „Demokratie und Toleranz“ bildete bei strahlendem Sonnenschein das Schulfest am Samstag.

Darauf haben sich alle an der Robert-Bosch-Schule in Homburg gefreut: Das Schulfest mit dem Motto „Demokratie und Toleranz“ bildete den Abschluss der Projektwoche am Schuljahresanfang. Zahlreiche Gäste fanden sich am Samstag, 11.08. auf dem Schulhof der Robert-Bosch-Schule in Homburg ein, um sich die Abschlusspräsentationen der Schülerinnen und Schüler anzuschauen und gemeinsam mit diesen zu feiern. Die Idee zu dem Projekt hatte Herr Willi Haßdenteufel, der Leiter der kooperierenden Volkshochschule, der bei dem Schulleitungsteam und dem Kollegium mit dem Vorschlag ein solches Projekt an der Schule durchzuführen, offene Türen einlief, da an der RBS ohnehin das „Miteinander“ im Vordergrund steht. Ziel aller war es, mit dem Projekt „Demokratie und Toleranz“ zu zeigen, dass an der Robert-Bosch-Schule Rassismus keine Chance hat, dass alle das Recht auf Mitbestimmung und auf Meinungsfreiheit haben. Den Startschuss für das Schulfest gab an diesem Morgen die Schulleiterin Frau Barbara Neumann, die in ihrem Grußwort betonte, wie stolz sie auf ihr Kollegium und auf ihre Kinder sei. „Wir leben in einer Zeit, in der die Stärken unserer Gesellschaft – Demokratie und Toleranz – auf eine harte Probe gestellt werden. Positive Werte wie Menschenwürde, Hilfsbereitschaft, Toleranz und Meinungsfreiheit werden in unserer Gesellschaft zunehmend unwichtig und Hass, Fremdenfeindlichkeit und mangelndes Vertrauen gewinnen die Oberhand.“ Gerade in solchen Zeiten sei es notwendig, in Schulen den Grundstein für demokratisches und menschliches Handeln zu legen. Anschließend bedankte sich die Schulleiterin bei der Vorsitzenden von „Saarpfalzkultur“, Frau Nadine Müller und bei dem Landtagsabgeordneten Herrn Alexander Funk für die finanzielle Unterstützung und bei Herrn Willi Haßdenteufel für die Idee des Projektes. Die Schirmherrschaft der ganzen Aktion hatte spontan der Musiker Oku übernommen, der es sich auch nicht nehmen ließ, die Schülerinnen und Schüler zu motivieren, genauso weiterzumachen, denn sie alle seien auf dem richtigen Weg. Prominente Gäste waren an diesem Morgen außerdem der amtierende Landrat Dr. Theophil Gallo und sein Vorgänger Herr Clemens Lindemann. Als Vertreter der Stadt waren die erste Beigeordnete Frau Christine Becker und der Oberbürgermeister Herr Rüdiger Schneidewind zu Gast.

Das Ende der offiziellen Eröffnung bildete die Gruppe „Tanz der Kulturen“ mit einer gelungenen Performance. Anschließend konnten sich alle an den einzelnen kleinen Präsentationsständen von den gelungenen Ergebnissen der Projektwoche überzeugen. Dank gilt es auch dem Förderverein, insbesondere dem Vorstand – Heike Hafner, Thomas Hartenberger, Mandy Moritz und Michaela Lohel – sowie dem Elternteam der Schule zu sagen, die sich um Organisation, Verpflegung, Aufbau und Betreuung während des Festes gekümmert und die so zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

(Text von Barbara Neumann)

(Fotos von Rainer Albrecht)
Yannik Bauer präsentiert die Anzahl der Nationalitäten an der Schule und …

…sogar eine Drohne kam zum Einsatz, um die neue Sitzgruppe zu filmen.

Die Gruppe „Tanz der Kulturen“ mit Zakaria Oussman 6a, Huler Alhasan 7b, Kiara Yilderim 6a, Romeo Henkel 6b, Cristina Orza 7c und Janka Szatei 7b (von links) eröffneten das Schulfest.

 

Der Musiker Oku eröffnet als Schirmherr das Fest.

Das gut gelaunte Team des Fördervereins Heike Hafner und Angela Bach

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