Am Freitag, den 23.11.2018 war es soweit ….
Über eine Spende in Höhe von jeweils 1842,50 Euro dürfen sich der Schulverein der Robert-Bosch-Schule Homburg und der ASB-Wünschewagen Saarland freuen. Diese erstaunlich hohen Beträge sammelten die über 370 Schülerinnen und Schüler der Robert-Bosch-Schule durch ihre fleißige Teilnahme an einem Spendenlauf der Schule am 26. September 2018.
„Das ist ein großer Tag für uns alle und mein Dank geht an Euch für Euren tollen Einsatz bei dieser Veranstaltung“, dankte Schulleiterin Frau Neumann bei der Spendenübergabe in der Mensa der Robert-Bosch-Schule.
Steffi Ramm nahm die 1842,50 Euro im Auftrag des ASB-Wünschwagen Saarland, der Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Herzenswunsch erfüllt und sie gemeinsam mit ihren Familien und Freunden noch einmal an ihren Lieblingsort fährt, entgegen. Dies ist ein rein ehrenamtliches und durch Spenden finanziertes Projekt des Arbeites-Samarita-Bundes.

in diesem Schuljahr 2018/2019 integrieren wir ein neues Fach „die Querdenker“ in unseren Stundenplan. Dieses Fach betrifft nicht alle Schüler und Schülerinnen, sondern nur besonders begabte und motivierte Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 5,6 und 7.

Allgemeine Informationen zu den Querdenkern

Wir haben uns entschieden, das Fach „Querdenker“ anzubieten, um unseren besonders begabten und motivierten Schüler und Schülerinnen zu fordern und fördern. Die Themen werden auf einem anspruchsvollen Niveau aufbereitet und sind nicht im Lehrplan erhalten. Dieses Fach wird von mir, Eva Forster, und meiner Kollegin, Julia Bauer, unterrichtet.

Die Themen (drei Semester à jeweils 10 Wochen mit 15-17 unterschiedlichen Schüler und Schülerinnen pro Thema aus den Jahrgangsstufen 5-7) :

  1. Mode und Bekleidung (13.8-09.11)
  2. Anspruchsvolle Aufgaben in Mathematik und Naturwissenschaften (19.11-11.02)
  3. Medien und Kommunikation (04.03-07.06)

Die Schüler und Schülerinnen arbeiten fächerübergreifend drei Stunden wöchentlich an dem Thema. In dieser Zeit arbeiten sie Themen-projektorientiert und an speziellen Knobelaufgaben.

Die Schüler und Schülerinnen werden in diesem Zeitraum von ihrem regulären Unterricht befreit.

Das erste Thema „Mode und Bekleidung“ wird nur für die 6. und 7. Jahrgangsstufe angeboten, die weiteren Themen sind auch auf die Jahrgangsstufe 5 zugeschnitten.

Allgemeiner Ablauf

  • Der/die Klassenlehrer/in schlägt Schüler oder Schülerinnen für das Thema vor.
  • Die Schüler bekommen eine Materialliste, dieses Material sollen sie für den Unterricht immer mitbringen.
  • Die SuS erarbeiten jedes Thema im Hinblick auf eine Abschlusspräsentation (z.B. Bau eines Lapbooks). Zu dieser Abschlusspräsentation sind auch die Eltern eingeladen. So bekommen die Eltern eine Übersicht über die Inhalte der Querdenker.
  • Die Klassenlehrer/innen erhalten eine Rückmeldung über die Entwicklung des Schülers oder der Schülerin während der Querdenkerwochen.
  • Wir werden ein kurzes Rückmeldegespräch mit den Schülern und Schülerinnen führen.
  • Alle Protokolle und Dokumentationen, die wir zu den Schüler/innen im Laufe der Querdenkerwochen feststellen, werden in die Schülerakte gelegt.
  • Die SuS bekommen einen Vermerk auf dem Zeugnis, dass sie am Projekt „Querdenkern“ teilgenommen haben.

(Text und Bilder von E. Forster)

Das Projekt „Über den Tellerrand kochen“, das nachmittags in Kooperation mit den SAARKULT-FRAUEN stattfand, war im zweiten Halbjahr 2017/18 ein Besuchermagnet.
Die Teilnehmer waren Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 und 8 mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln, die von den SAARKULT-Frauen, insbesondere Pakize Ulucay, zum Kochen gebracht wurden.
Schnell sprach sich herum, dass wir gemeinsam kochten und mit jedem Treffen kamen mehr „Besucher“ dazu. Den Anfang machte die „Film-AG“, die tatsächlich auch bei uns in der Küche filmte, ihnen folgte die „Creative Company“ (Schülerfirma unserer Schule) und viele einzelne Schülerinnen und Schüler, die am Ende ihres Nachmittagsunterrichts oder ihrer AGs kurz „Hallo“ sagten und die Reste futterten.
Das gemeinsame Kochen, Arbeiten, Reden und Essen führte dazu, dass auch Schüler, die normalerweise in Bezug auf andere Nationalitäten eher zurückhaltend oder auch „vermeidend“ agierten, wie „ausgewechselt“ waren: Nahezu alle selbst zubereiteten Speisen waren – obwohl zuvor meist noch nie probiert- auf einmal lecker, sodass am Ende der Projekttage zufriedene Schülerinnen und Schüler satt und glücklich die Küche verließen.
War es anfänglich noch so, dass einige Kinder sich schwertaten, die Zutaten vorzubereiten, weil hierfür volle Konzentration und Feinmotorik notwendig waren, gelang das mit jedem weiteren Kochen immer besser. Viele Handgriffe gingen plötzlich fast wie von selbst, jeder packte –ohne größere Aufforderung- mit an, um die Küche wieder in Ordnung zu bringen. Die Arbeitsmittel wie Schneidebretter und Messer wurden gespült, getrocknet und weggeräumt, der Tisch gedeckt, die Tische abgewischt usw.
Beobachtbar waren im Laufe der Zeit nicht nur ein Zuwachs an Geschicklichkeit, Selbstorganisation und –sicherheit, sondern auch eine enorme Entwicklung der sozialen Kompetenz bei jeder/m Einzelnen.
Durch das Kochprojekt der Saarkultfrauen hat unsere Schule eine ganz neue Facette kennengelernt, wie es über das kulinarische Kennenlernen anderer Kulturen gelingt, Jugendliche und Kinder miteinander ins Gespräch zu bekommen und „neue“ Schülerinnen und Schüler wie z.B. Geflüchtete ohne viel Reden zu integrieren. ..

Wir danken (den) SAARKULT (-Frauen) e.V. und „Demokratie leben!“ für diese wundervolle und genussreiche Erfahrung!!!

(Bilder und Text: Anne Preisinger)

Artikel zu Demokratie und Toleranz

erschienen in der Projektzeitschrift „Farbe tut gut“ der Junge Journalisten Saar e.V.

Auch in diesem Schuljahr pflegt die Robert-Bosch-Schule ihre Kooperationsvereinbarung mit der Handwerkskammer des Saarlandes. Seit dieser Woche besuchen insgesamt vier Klassen (8a, 8b, 8c, 8d) das Berufsorientierungsprogramm (BOP) der Handwerkskammer des Saarlandes in Saarbrücken. Hierzu haben die Klassen bereits im letzten Schuljahr eine zweitägige Potenzialanalyse durchlaufen. Diese hat zum Ziel, die Interessen und Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler herauszufinden. Die Kinder haben währen der zweiwöchigen Werkstatttage (05.11.18 bis 16.11.18) die Möglichkeit, verschiedene Handwerksberufe kennen zu lernen und sich praktisch darin zu erproben. Sie fertigen kleine Werkstücke an, die sie sogar mit Heim nehmen dürfen. Zudem erhalten die Kinder am Ende der zweiwöchigen Werkstatttage ein Zertifikat, das sie dem im Januar statt finden Betriebspraktikum beifügen können, oder später bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz.