(Artikel aus der Saarbrücker Zeitung vom 01.Dezember 2018, Homburger Rundschau, Lokales C2)

Am Freitag, den 23.11.2018 war es soweit ….
Über eine Spende in Höhe von jeweils 1842,50 Euro dürfen sich der Schulverein der Robert-Bosch-Schule Homburg und der ASB-Wünschewagen Saarland freuen. Diese erstaunlich hohen Beträge sammelten die über 370 Schülerinnen und Schüler der Robert-Bosch-Schule durch ihre fleißige Teilnahme an einem Spendenlauf der Schule am 26. September 2018.
„Das ist ein großer Tag für uns alle und mein Dank geht an Euch für Euren tollen Einsatz bei dieser Veranstaltung“, dankte Schulleiterin Frau Neumann bei der Spendenübergabe in der Mensa der Robert-Bosch-Schule.
Steffi Ramm nahm die 1842,50 Euro im Auftrag des ASB-Wünschwagen Saarland, der Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Herzenswunsch erfüllt und sie gemeinsam mit ihren Familien und Freunden noch einmal an ihren Lieblingsort fährt, entgegen. Dies ist ein rein ehrenamtliches und durch Spenden finanziertes Projekt des Arbeites-Samarita-Bundes.

in diesem Schuljahr 2018/2019 integrieren wir ein neues Fach „die Querdenker“ in unseren Stundenplan. Dieses Fach betrifft nicht alle Schüler und Schülerinnen, sondern nur besonders begabte und motivierte Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 5,6 und 7.

Allgemeine Informationen zu den Querdenkern

Wir haben uns entschieden, das Fach „Querdenker“ anzubieten, um unseren besonders begabten und motivierten Schüler und Schülerinnen zu fordern und fördern. Die Themen werden auf einem anspruchsvollen Niveau aufbereitet und sind nicht im Lehrplan erhalten. Dieses Fach wird von mir, Eva Forster, und meiner Kollegin, Julia Bauer, unterrichtet.

Die Themen (drei Semester à jeweils 10 Wochen mit 15-17 unterschiedlichen Schüler und Schülerinnen pro Thema aus den Jahrgangsstufen 5-7) :

  1. Mode und Bekleidung (13.8-09.11)
  2. Anspruchsvolle Aufgaben in Mathematik und Naturwissenschaften (19.11-11.02)
  3. Medien und Kommunikation (04.03-07.06)

Die Schüler und Schülerinnen arbeiten fächerübergreifend drei Stunden wöchentlich an dem Thema. In dieser Zeit arbeiten sie Themen-projektorientiert und an speziellen Knobelaufgaben.

Die Schüler und Schülerinnen werden in diesem Zeitraum von ihrem regulären Unterricht befreit.

Das erste Thema „Mode und Bekleidung“ wird nur für die 6. und 7. Jahrgangsstufe angeboten, die weiteren Themen sind auch auf die Jahrgangsstufe 5 zugeschnitten.

Allgemeiner Ablauf

  • Der/die Klassenlehrer/in schlägt Schüler oder Schülerinnen für das Thema vor.
  • Die Schüler bekommen eine Materialliste, dieses Material sollen sie für den Unterricht immer mitbringen.
  • Die SuS erarbeiten jedes Thema im Hinblick auf eine Abschlusspräsentation (z.B. Bau eines Lapbooks). Zu dieser Abschlusspräsentation sind auch die Eltern eingeladen. So bekommen die Eltern eine Übersicht über die Inhalte der Querdenker.
  • Die Klassenlehrer/innen erhalten eine Rückmeldung über die Entwicklung des Schülers oder der Schülerin während der Querdenkerwochen.
  • Wir werden ein kurzes Rückmeldegespräch mit den Schülern und Schülerinnen führen.
  • Alle Protokolle und Dokumentationen, die wir zu den Schüler/innen im Laufe der Querdenkerwochen feststellen, werden in die Schülerakte gelegt.
  • Die SuS bekommen einen Vermerk auf dem Zeugnis, dass sie am Projekt „Querdenkern“ teilgenommen haben.

(Text und Bilder von E. Forster)

Das Projekt „Über den Tellerrand kochen“, das nachmittags in Kooperation mit den SAARKULT-FRAUEN stattfand, war im zweiten Halbjahr 2017/18 ein Besuchermagnet.
Die Teilnehmer waren Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 und 8 mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln, die von den SAARKULT-Frauen, insbesondere Pakize Ulucay, zum Kochen gebracht wurden.
Schnell sprach sich herum, dass wir gemeinsam kochten und mit jedem Treffen kamen mehr „Besucher“ dazu. Den Anfang machte die „Film-AG“, die tatsächlich auch bei uns in der Küche filmte, ihnen folgte die „Creative Company“ (Schülerfirma unserer Schule) und viele einzelne Schülerinnen und Schüler, die am Ende ihres Nachmittagsunterrichts oder ihrer AGs kurz „Hallo“ sagten und die Reste futterten.
Das gemeinsame Kochen, Arbeiten, Reden und Essen führte dazu, dass auch Schüler, die normalerweise in Bezug auf andere Nationalitäten eher zurückhaltend oder auch „vermeidend“ agierten, wie „ausgewechselt“ waren: Nahezu alle selbst zubereiteten Speisen waren – obwohl zuvor meist noch nie probiert- auf einmal lecker, sodass am Ende der Projekttage zufriedene Schülerinnen und Schüler satt und glücklich die Küche verließen.
War es anfänglich noch so, dass einige Kinder sich schwertaten, die Zutaten vorzubereiten, weil hierfür volle Konzentration und Feinmotorik notwendig waren, gelang das mit jedem weiteren Kochen immer besser. Viele Handgriffe gingen plötzlich fast wie von selbst, jeder packte –ohne größere Aufforderung- mit an, um die Küche wieder in Ordnung zu bringen. Die Arbeitsmittel wie Schneidebretter und Messer wurden gespült, getrocknet und weggeräumt, der Tisch gedeckt, die Tische abgewischt usw.
Beobachtbar waren im Laufe der Zeit nicht nur ein Zuwachs an Geschicklichkeit, Selbstorganisation und –sicherheit, sondern auch eine enorme Entwicklung der sozialen Kompetenz bei jeder/m Einzelnen.
Durch das Kochprojekt der Saarkultfrauen hat unsere Schule eine ganz neue Facette kennengelernt, wie es über das kulinarische Kennenlernen anderer Kulturen gelingt, Jugendliche und Kinder miteinander ins Gespräch zu bekommen und „neue“ Schülerinnen und Schüler wie z.B. Geflüchtete ohne viel Reden zu integrieren. ..

Wir danken (den) SAARKULT (-Frauen) e.V. und „Demokratie leben!“ für diese wundervolle und genussreiche Erfahrung!!!

(Bilder und Text: Anne Preisinger)

Artikel zu Demokratie und Toleranz

erschienen in der Projektzeitschrift „Farbe tut gut“ der Junge Journalisten Saar e.V.

Auch in diesem Schuljahr pflegt die Robert-Bosch-Schule ihre Kooperationsvereinbarung mit der Handwerkskammer des Saarlandes. Seit dieser Woche besuchen insgesamt vier Klassen (8a, 8b, 8c, 8d) das Berufsorientierungsprogramm (BOP) der Handwerkskammer des Saarlandes in Saarbrücken. Hierzu haben die Klassen bereits im letzten Schuljahr eine zweitägige Potenzialanalyse durchlaufen. Diese hat zum Ziel, die Interessen und Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler herauszufinden. Die Kinder haben währen der zweiwöchigen Werkstatttage (05.11.18 bis 16.11.18) die Möglichkeit, verschiedene Handwerksberufe kennen zu lernen und sich praktisch darin zu erproben. Sie fertigen kleine Werkstücke an, die sie sogar mit Heim nehmen dürfen. Zudem erhalten die Kinder am Ende der zweiwöchigen Werkstatttage ein Zertifikat, das sie dem im Januar statt finden Betriebspraktikum beifügen können, oder später bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz.

Im Rahmen des GW Unterrichts, besuchte die Klasse 9b heute ein Kinoseminar zu einem verbotenen NS-Film „Jud Süß“ im Filmhaus in Saarbrücken. Die Initiatoren wollen den Schülerinnen und Schülern mit dieser Initiative bewusst machen, wie manipulativ die Nationalsozialisten das Kino genutzt hatten, um ihr menschenverachtendes Gedankengut in der Bevölkerung zu verankern. Das Seminar wurde mit einer Vorbereitung durch den Historiker Dr. Burkhard Jellonnek vorgestellt und in einer Nachbereitung nach der Vorstellung mit den Schülerinnen und Schüler diskutiert. Hier äußerten sich die Schüler interessiert und auch sichtlich nachdenklich über die gezeigten Szenen.

„Durch die programmatische Begleitung der Aufführungen dieser sogenannten Vorbehaltsfilme erhält das LPM die Genehmigung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, die nur unter bestimmten Voraussetzungen Aufführungslizenzen herausgibt. Die Aufführungen finden daher in enger Zusammenarbeit mit der Stiftung statt, die sämtliche Vorbehaltsfilme verwaltet und darüber wacht, dass nur wissenschaftlich begleitete Aufführungen von Vorbehaltsfilmen stattfinden. Die Stiftung verwahrt einen bedeutenden Teil des nationalen Filmerbes, insgesamt rund 6000 Filme, vor allem aus der Zeit von 1920 bis 1960.
„Aus den Fehlern der Vergangenheit können wir für heute lernen“, ist Referent Dr. Burkhard Jellonnek, Leiter des Landesinstituts für Pädagogik und Medien überzeugt, der diese beiden und weitere Filme in der Vergangenheit bereits über 15.000 Schülerinnen und Schülern gezeigt hat.“

(Zitiat von www.saarbrücken.de – Leben in Saarbrücken – Veranstaltungskalender – Kinosemianr zu verbotenen NS-Filmen, zuletzt aufgerufen am 26.10.18)


Eine Veranstaltung der besonderen Art fand am Montag, den 24.09.2018 an unserer Schule statt: die diesjährige EWA Prämierung, die gleichzeitig das 20. Jubiläum dieses Wettbewerbs für weiterführende Schulen im Saarpfalz Kreis war. EWA steht für Energie, Wasser, Abfall. Unter diesem Motto hatte Frau Dr. Eva Schwerdtfeger von der Koordinierungsstelle Umwelt und Gesundheit des Saarpfalz Kreises dieses Programm ausgerufen, um damit anfangs in den Schulen das Bewusstsein für Mülltrennung und Energie- und Wassersparen zu stärken. Möglich sei das alles nur mit der Unterstützung Tausender Schüler, vieler Lehrer, Hausmeister und Sponsoren gewesen. Dabei bedankte sie sich bei Herrn Ingo Sonnenschein von der Kreissparkasse Saarpfalz. Inzwischen hat sich das EWA Programm zu EWA Plus gemausert, bei dem es auch um Ernährung und Bewegung geht. Die Schulleiterin Frau Barbara Neumann freute sich, unter den Gästen den Staatssekretär Herrn Roland Krämer vom Umweltministerium des Saarlandes, nicht nur den amtierenden Landrat Dr. Theophil Gallo, sondern auch den ehemaligen Landrat Herrn Clemens Lindemann, sowie Herrn Ingo Sonnenschein und die Mitarbeiterinnen aus dem Organisationsteam von Frau Dr. Eva Schwerdtfeger willkommen zu heißen.
Die 80 anwesenden Personen, unter ihnen Schüler und Schülerinnen mit ihren Lehrern und Lehrerinnen, Schulleitern und Schulleiterinnen der 11 teilnehmenden Schulen wurden von Landrat Herrn Dr. Theophil Gallo in der Cafeteria begrüßt. Er betonte, wie wichtig es sei, schon jungen Menschen den achtsamen Umgang mit unserer Umwelt und der Natur nahezubringen. Dabei schlug er den Bogen zum aktuellen Geschehen im Hambacher Forst und stellte den derzeitigen Umgang der Verantwortlichen mit diesem Waldgebiet in Frage.
Mit einem Lied begeisterte Semina Tsitak die Gäste, im weiteren Verlauf beeindruckte Elmar Federkeil mit sphärischen Klängen auf einem Hang. Danach ging es zur Vorstellung der Projekte ins Freie. Dort betonte der Staatssekretär Herr Roland Krämer die Bedeutung des EWA Programms für einen sinnvollen Umgang der Jugendlichen mit der Natur.
Dieses Jahr wurden 4 erste Preise an die Gemeinschaftsschule Mandelbachtal Schmelzerwald, die Geschwister-Scholl-Schule Blieskastel, die Galileo-Schule Bexbach und das Leibniz-Gymnasium St. Ingbert mit je 450€ überreicht. Mit je 350€ wurden 5 Schulen für ihr Engagement belohnt: die Gemeinchaftsschule Gersheim, die Willi-Graf-Schule (BBZ) St. Ingbert, das Christian von Mannlich-Gymnasium Homburg, die Gemeinschaftsschule Neue Sandrennbahn Homburg und die Gemeinschaftsschule Kirkel-Limbach. 3 Schulen erhielten je 250€ für einen 3. Platz: die Franz-Carle-Schule Blieskastel, das Saarpfalz Gymnasium Homburg und die Robert-Bosch-Gemeinschaftsschule Homburg. Dabei wurden folgende Projekte unserer Schule ausgezeichnet:
• die Neugestaltung von Mülltonnen auf dem Schulgelände
• bewegte Schule – die Spielekiste für die Pausen
• zahlreiche Sport-AGs am Nachmittag wie Golf, Fechten, Ballspiele, Reiten
• das Team Nachhaltigkeit, das das Müllbewusstsein unserer 5- und 6-Klässler schulen soll
• das Anlegen von Blühflächen als Nahrungsquelle für Honig- und Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge, Schwebfliegen, Wespen, Käfer und ähnliche Insekten auf und um unser Schulgelände
Anschließend wurden die Gäste von den 5 Schülern und Schülerinnen der Event-Catering-AG mit regionalen Bioprodukten aufs Feinste bewirtet.

(Text von Martina LaRoche)

(Fotos von Rainer Albrecht)