Die gesamte Schulgemeinschaft der Robert-Bosch-Schule Homburg stellte sich als „Schule mit Courage“ am vergangenen Mittwoch, 16.03.2022, um 10:45h auf dem Braschenplatz des Schulgeländes zu einem menschlichen Peace-Zeichen auf. 

Unter dem Eindruck des derzeitigen Krieges in der Ukraine, der nicht nur die Erwachsenen beschäftigt, sondern auch die Schülerinnen und Schüler merklich beunruhigt und belastet, entstand die Idee zu dieser Aktion. Da mehr als 20 Nationen die Robert-Bosch-Schule besuchen, war es allen Beteiligten ein Anliegen ihrem Wunsch nach Frieden Ausdruck zu verleihen. 

Im Vorfeld bereiteten die Lehrkräfte die Aktion im Unterricht vor und sprachen mit den Kindern und Jugendlichen. Dienstags nachmittags stellte die Theater-AG an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler Fragen zum Thema „Frieden“ und dessen Bedeutung. 

Die meisten der Befragten gaben an, dass Frieden bedeute, dass es keinen Streit gebe. So antwortete Jan aus der 6a: „Frieden bedeutet für mich kein Streit, kein Krieg und dass sich alle vertragen.“ Berkan aus der 5a merkte an, dass Frieden für ihn wichtig sei, weil ihm seine Freunde und Familie so wichtig seien und er seine Familie über alles liebe. Für ihn stehe fest, dass man etwas mit dem Präsidenten hinkriegen und ihn bitten müsse, dass es keinen Krieg mehr gäbe. Frieden, so Sisilia aus der 6b, sei wichtig, weil es ansonsten eskaliere. Frieden gelänge, wenn man andere nicht ständig kritisiere und mobbe, man solle einfach normal sein. Riki, 5b, antwortete, dass Frieden dann funktioniere, wenn man sich gegenseitig unterstütze. Für Neva, 8c, bedeutet Frieden, dass sich Menschen gegenseitig akzeptierten, sich nicht ausnutzten oder Sachen mit Gewalt zu lösen versuchten. Ohne Frieden gäbe es immer Krieg. Das sei nicht schön, weil viele Menschen sterben, viele ihre Familie verlören und flüchten müssten, weil sie dort, wo Krieg herrsche, dann kein richtiges Leben mehr führen könnten. Man müsse sich einfach einigen und Frieden sei halt Frieden.  Tom aus der 9c ging sogar einen Schritt weiter und merkte an, dass eine grundsätzliche Lösung zur Erhaltung von Frieden darin bestehe Geld abzuschaffen und jedem Menschen das zu geben, was er zum Leben brauche. 

Das gemeinsam gestellte Peace-Zeichen war der Auftakt zu weiteren Aktionen der Schulgemeinschaft der Robert-Bosch-Schule Homburg. 

Trotz der andauernden Pandemie konnten (fast) alle Schüler/innen der 8. und 9. Jahrgangsstufe dieses Jahr ihr Praktikum durchführen.

Spannende 14 Tage schauten sie über den Tellerrand hinweg und konnten in verschiedene Berufsgruppen hineinschnuppern. Die Betriebe öffneten für unsere Jugendlichen ihre Türen und boten Einblicke in die Berufsbilder des Malers, der Lackiererin, des Bürkaufmanns/Bankkauffrau u.v.m.

Nach den Winterferien machen die Schüler/innen sich nun auf, um ihre Eindrücke und Erfahrungen zu visualisieren. Dies geschieht innerhalb der Schule und wird durch unser BO-Team organisiert und betreut.

In wenigen Tagen dürfen Sie die Präsentationen der Jugendlichen hier auf unserer Homepage einsehen.